Oranienbaum

Ensemble aus Stadt, Schloss und Park

Biosphärenreservat Mittelelbe

Weltkultur an wilden Ufern

An der mittleren Elbe hat sich eine anmutige Kulturlandschaft mit ar­tenreicher Natur erhalten. Die Elbe fließt durch fruchtbare Auenwiesen, Libellen tanzen an Gewässerufern, Seeadler und Kraniche ziehen ihre Kreise über dem Auenland. Land der Elbebiber wird es auch genannt, die Elbe mit ihren zahlreichen Altwassern und großen zusammenhän­genden Auenwäldern ist von je her ihr Lebensraum. Der Elbebiber ist auch das Symboltier des Biosphärenreservats Mittelelbe. In der Biber­freianlage nahe Oranienbaum-Wörlitz können Besucher eine Biberfa­milie in ihrer Wohnburg beobachten. Das unweit davon gelegene Info­zentrum Auenhaus informiert anschaulich über Natur, Charakteristik und Aufgaben des Reservats. Inmitten dieser einzigartigen Flussland­schaft liegt das Gartenreich Dessau-Wörlitz, UNESCO-Weltkulturerbe, mit seinen romantischen Parkanlagen. Nahegelegene Welterbestätten, darunter das Bauhaus Dessau, künden von großartigen Kulturleistun­gen vergangener Jahrhunderte. Weiter nördlich sind die tausendjäh­rige Stadt Tangermünde, die Kaiserstadt Magdeburg und das Kloster Jerichow weitere herausragende Orte menschlichen Wirkens im Bio­sphärenreservat Mittelelbe.

21 Auenpfade, die schönsten Wege des Reservats, bringen Besuchern die typische Landschaft zu jeder Jahreszeit näher. Dass Naturschutz auch Wege öffnet, beweist der Auenpfad „Oranienbaumer Heide“, der Besucher zu seltenen Naturschätzen führt.  Dieser landschaftlich ein­drucksvolle Teil des Biosphärenreservats war als munitionsbelastetes Militärgelände jahrzehntelang gesperrt. Als Meilenstein in der Stadtent­wicklung ist die Oranienbaumer Heide nunmehr wieder erlebbar - rund 13 km freigegebene Wege ermöglichen Blicke auf Weideflächen und die artenreiche Natur des (Halb)Offenlandes. Der größte Teil der Ora­nienbaumer Heide ist Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiet, darüber hinaus NATURA-2000- und Europäisches Vogelschutzgebiet sowie Nationale Naturerbefläche

Belebte Orte, Industrie, landwirtschaftliche und touristische Nutzung sowie Verkehrswege stehen nicht im Widerspruch zum Biosphärenre­servat, vielmehr sind sie der Pulsschlag  einer traditionellen Kulturland­schaft. Die vielen Interessen in eine Balance zu bringen, intakte Natur­räume für nachfolgende Generationen zu bewahren, ist die Hauptauf­gabe des UNESCO-Biosphärenreservats Mittelelbe. Betreten erlaubt und erwünscht ist daher die Devise, nur die wenigen ausgewiesenen Kernzonen sollen von menschlicher Beeinflussung frei bleiben.

Das denkmalgeschützte Kapenschlösschen in Oranienbaum-Wörlitz ist seit 1993 Hauptsitz der Reservatsverwaltung.

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