Oranienbaum

Ensemble aus Stadt, Schloss und Park

Stadtverwaltung Oranienbaum-Wörlitz

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Stadtverwaltung Oranienbaum-Wörlitz

Die Stadt Oranienbaum-Wörlitz wurde im Zuge der Gebietsreform per Gesetz zum 01.01.2011 aus allen Mitgliedsgemeinden der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft "Wörlitzer Winkel" neu gebildet.Die Stadt Oranienbaum-Wörlitz  besteht nunmehr aus den Ortschaften, die Ihnen unten angezeigt werden.

Brandhorst

Ortsbürgermeister: Christel Förtsch

Brandhorst

Im Jahr 1716 erpachtete ein gewisser Preisigken die Schäferei in Nischwitz. In Nutzung hatte er auch den fürstlichen Vorwerksacker an der Brandhorst. Als Ort wird Brandhorst erstmals 1747 genannt, der Ort muss aber schon einige Jahre vor diesem Datum entstanden sein, da zu dieser Zeit im Oranienbaumer Taufregister die ersten Einwohner von Brandhorst erschienen. Das Dorf entstand auf einer alten Mark, die den Namen Brandhorst führte. „Brand“ im Flurnamen deutet auf eine Brandrodung hin.

Griesen

Ortsbürgermeister: Doris Graul

Griesen

Erwähnt wurde Griesen erstmals in den Akten des Klosters „Zum heiligen Johannes“ in Magdeburg.  Der Name „Griesen“, auch „Griesene“, stammt aus dem slawischen und heißt soviel wie „morastiger Ort“. Aus den alten Akten geht hervor, dass Griesen eine sehr sumpfige Gemarkung war.

1490 wurde Griesen vom damaligen Fürst Ernst und seiner Gemahlin Margarete von Münsterberg verpfändet. 1493 löste die Fürstin das Dorf wieder ein. Im Jahr 1745 ließ Fürst Leopold I. von Anhalt – Dessau westlich von Griesen ein Vorwerk errichten und nannte es zu Ehren seiner Vorfahrin „Münsterberg.

Kakau

Ortsbürgermeister: Werner Hönicke

Kakau

Aus einer alten Chronik wird berichtet, dass der Ort erstmals im Jahr 1201 erwähnt wurde. „Cacowe“ wird Kakau in dieser Zeit genannt. Jahrzehntelang blieb der Ort unbewohnt.
Um 1548 wurde das Vorwerk „Grüner Hof“ gegründet, das im Jahr 1871 mit 79 Einwohnern seine größte Einwohnerzahl erreichte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Kakau von schwedischen Truppen geplündert und niedergebrannt. Als bewohnter Ort fand Kakau 25 Jahre später wieder Erwähnung. Vom frühen 18. bis ins 19. Jahrhundert war der Hopfen die maßgebliche Kulturpflanze. Kakau belieferte insbesondere die nördlichen Seestädte. Neben der Ackerwirtschaft und Selbstversorgung durch die Gärten und Kleinviehhaltung wurde auch Öl- und Flachshandel betrieben, zudem war das Handwerk mit Bäckerei, Fleischerei, Schmiede, Tischlerei, Sattlerei, Korbmacher und Zigarrendrehern vertreten.

OT Wörlitz

Ortsbürgermeister: Horst Schröter

OT Wörlitz

Wörlitz, eine ehemals slawische Burganlage, kann auf eine mehr als 1000 jährige Geschichte zurückblicken. Zur Förderung des kirchlichen Lebens stiftete Albrecht der Bär eine Kirche, ursprünglich im romanischen Stil erbaut und im Jahre 1200 geweiht. 1532 predigte Martin Luther hier vor den anhaltischen Fürsten. Der Umbau im neugotischen Stil mit dem weithin sichtbaren Turm erfolgte von 1804 bis 1809.

Riesigk

Ortsbürgermeister: Silvia Grune

Riesigk

Wahrscheinlich schon vor dem 10. Jahrhundert existierten die slawischen Siedlungen Riesigk und Schönitz.
1200 war die erste urkundliche Erwähnung von Riswig und Czeynitz. Der Ortseingang ist von der unmittelbar an der Straße liegenden, 1800 eingeweihten, neugotischen Kirche geprägt.
In der Kirche befindet sich eine Gruft, in der die Gebeine der Schwester des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, Agnes von Loen, ruhen.
Unmittelbar hinter dem Hochwasserdeich befindet sich mit dem »Schönitzer See« ein mehrere Kilometer langer ehemaliger Elbarm (Naturschutzgebiet).

Gohrau

Ortsbürgermeister: Herr Walter Bölke

Gohrau

Gohrau ist als Haufendorf entstanden, von drei Seiten von Kiefern- und Laubwald umgeben und ohne Kirche.
Erstmals erwähnt wird Gohrau im Jahr 1200 als „Gore". Der Name ist slawischen Ursprungs in der Bedeutung von „Berg", da dieser Teil des Ortes zum Schutz vor Hochwasser zuerst besiedelt worden ist. Gohrau gehörte ab 1207 zum adligen Amt Rehsen, wurde im späten Mittelalter wüst und ist seit 1579 wieder bewohnt.

Horstdorf

Ortsbürgermeister: Johanna Scheffler

Horstdorf

Zwischen Brandhorst und Griesen, rund um den Münsterberg, befanden sich um 1700 noch ausgedehnte Sumpfflächen. Um das Land trocken zu legen, ordnete Fürst Leopold den Ausbau des Kapengrabens an. 1706 begann der erste Bauabschnitt, der zum Leiner See führte, ein Jahr später bis Kakau und 1808 reichte der Graben bis an die sächsische Grenze.
Für das Neuland meldeten sich bald „Anbauer“. Fürst Leopold I. beschloss daher die Gründung eines Ortes und gab ihm den Namen Horstdorf.

Oranienbaum

Ortsbürgermeister: Paul Weiß

Oranienbaum

Der Ort wurde erstmals 1179 unter dem Namen Nischwitz erwähnt, er gehörte zum Besitztum des Klosters Nienburg. 1673 erhielt Oranienbaum seinen Namen nach dem Fürstengeschlecht der Henriette Katharina von Nassau – Oranien, die 1659 mit Johann Georg II. von Anhalt-Dessau vermählt worden war. Der Ort ging in ihren Besitz über und Henriette Katharina verhalf ihm zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. So ließ die Fürstin im Jahr 1669 eine Glashütte errichten und 1693 ein Brauhaus. Ebenfalls 1693 wurde mit dem Tabakanbau und der Tabakverarbeitung begonnen.

Rehsen

Ortsbürgermeister: Bruno Kraft

Rehsen

1200/1207 wird der Ort im Zusammenhang mit der Zehnterhebung für die Wörlitzer Kirche als „Resem“, später „Resim“ erwähnt. Der Name ist slawischen Ursprungs. Rehsen war wie Gohrau ein adliges Dorf. 1463 hatte Bernhard von Trebin, spätestens ab 1494 Christoph von Lochau die Lehen über beide Dörfer inne. Die uneingeschränkte Herrschaft der Lochaus dauerte mehr als 200 Jahre, danach spaltete sich die Familie in die Rehsener und die Gohrauer Linie, und es kam zu Güterteilungen. Um 1587 wurde ein zweiter Rittersitz in Rehsen erbaut. Als infolge des 30jährigen Krieges die Bevölkerungszahl von 30 auf 12 zurückgegangen war, die Lochaus jedoch die Dienste und Abgaben im alten Umfang forderten, reichten die Bewohner eine Klageschrift beim Fürsten ein, die für sie positiv entschieden wurde.

Vockerode

Ortsbürgermeister: Renate Luckmann

Vockerode

Als Siedlung für flämische Kolonisten gegründet, wird der Ort im Jahre 1400 im Zusammenhang mit der Nutzung der Brücke über die Mulde als „Vogkenrode“ erstmals urkundlich erwähnt. Die unmittelbare Lage an der Elbe beeinflusste die Entwicklung des Ortes. Im 18. Jahrhundert lag hier eine Schiffsmühle und eine jahrhundertelang betriebene Fährverbindung ermöglichte die Überquerung der Elbe, maßgeblich für den Handelsweg Halle – Dessau – Berlin.
Mit der zweiten Industrialisierungswelle im 20. Jahrhundert veränderte sich der Charakter der Gemeinde nachhaltig.

Schlossstrasse 17

06785 Oranienbaum

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